

"Den Lehrerinnen und Lehrern an den Grundschulen werden immer neue Aufgaben übertragen. Individuelle Förderung, Englisch in der Grundschule und immer mehr erzieherische Aufgaben führen zu steig steigender Arbeitsbelastung. Doch statt durch kleinere Klassen und mehr Zeit zur Förderung vor Ort zu helfen, lässt die schwarz-gelbe Landesregierung hunderte fertig ausgebildete Lehrer in die umliegenden Bundesländer abwandern, statt ihnen Arbeitsangebote zu machen," ärgert sich der Sozialdemokrat.
Rückendeckung erhält Sören Link hierbei vom Landesverband der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Deren Landesvorsitzender Andreas Meyer-Laube spricht in einem Schreiben an Schulministerin Barbara Sommer (CDU) von einem Aderlass für die Schulentwicklung in NRW mit nachhaltig negativen Folgen für die Schulen am Ort. Hintergrund für die plötzlich fehlenden Stellen an den Grundschulen ist neben den leicht rückläufigen Schülerzahlen die Not der Berufskollegs. Um hier Stellenlöcher zu stopfen, verschob das Schulministerium kurzerhand 200 Stellen aus dem sogenannten "Sozialindex" - die Grundschulen in sozialen Brennpunkten auch in Duisburg zu Gute kommen sollten - an die Berufskollegs. Daneben wurden 600 Stellen aus dem Vertretungspool blockiert.
"Wir werden als SPD nach der Landtagswahl dafür sorgen, dass es keine Klassen mit mehr als 30 Schülern mehr gibt. Mittelfristig wollen wir in einem Stufenplan Klassengrößen von höchstens 25 Schülerinnen und Schüler erreichen. Dabei müssen Schulen in sozial schwächeren Stadtteilen personell und finanziell bevorzugt behandelt werden. Davon wird auch Duisburg profitieren", so der SPD-Abgeordnete abschließend.
... ist wieder im Büro. Gestern gabs ne 6-stündige Sitzung des Innenausschusses im Landtag NRW. Ich fand es beschämend, wie sich Stadt und Veranstalter von jeglicher Schuld und Verantwortung freisprechen wollten. Nur die Polizei räumt Fehler ein - also die, die gerufen wurden, als das Sicherheitskonzept von Stadt und Lopavent zusammenbrach. Peinlich auch das Verhalten des OB Sauerland - eines Oberbürgermeisters unwürdig
