

Im Rahmen einer Anfrage an die Landesregierung hatte der Parlamentarier herausgefunden, dass sich landesweit bis Januar dieses Jahres 760 Grund- und Förderschulen um die Teilnahme am Schulobstprogramm beworben hatten. Berücksichtigt wurde allerdings nicht mal die Hälfte der Bewerber. Nur 355 Schulen konnten sich über eine Zusage freuen.
"Die Erklärung ist einfach: Das groß angekündigte Landesprogramm ist um rund 4,1 Millionen Euro unterfinanziert. Wieder einmal folgen den großen Ankündigungen keine Taten", so Sören Link. "Und in Duisburg sieht es nicht besser aus. Obwohl hier laut Landesregierung eine besondere Bedarfslage vorliegt, schauen 8 Grund- und zwei Förderschulen in die Röhre."
Auch in Duisburg wurde mit 9 teilnehmenden Schulen weniger als die Hälfte der Bewerberschulen berücksichtigt. Für die verbleibenden Schulen scheitert die Versorgung mit Obst und Gemüse an 100.000 Euro im Jahr.
"Grund- und Förderschüler an eine gesunde Ernährung zu gewöhnen kostet das Land nicht mehr als 28 Cent pro Tag und Kind. Hätte es die Landesregierung mit diesem Programm wirklich ernst gemeint, wäre eine solche Summe leicht zu erbringen gewesen. CDU und FPD wollen aber offenbar nur Schlagzeilen - an nachhaltigen Erfolgen für die Kinder besteht leider kein Interesse", ärgert sich der Sozialdemokrat.
... ist wieder im Büro. Gestern gabs ne 6-stündige Sitzung des Innenausschusses im Landtag NRW. Ich fand es beschämend, wie sich Stadt und Veranstalter von jeglicher Schuld und Verantwortung freisprechen wollten. Nur die Polizei räumt Fehler ein - also die, die gerufen wurden, als das Sicherheitskonzept von Stadt und Lopavent zusammenbrach. Peinlich auch das Verhalten des OB Sauerland - eines Oberbürgermeisters unwürdig
